Was Babyschlaf vom Erwachsenenschlaf unterscheidet

Babyschlaf vs. Erwachsenenschlaf

Hallo Ihr Lieben- heute möchte ich ein besonders wichtiges Thema beleuchten: Schlaf!

Mit wie wenig Schlaf man auskommt merkt man bekannterweise ja erst, wenn man einen kleinen Schlumpf zu Hause hat. Aber warum unterscheidet sich unser Schlaf so stark vom dem unseres Nachwuchs? Das Schlafbedürfnis und der Schlafrhythmus von einem Baby ist ein anderer. Und jedes Baby hat wiederum seinen eigenen Rhythmus und seine eigene Anzahl an Schlafstunden. Deswegen spricht man da auch nicht von Schlafproblemen. Babys schlafen einfach nur anders als Erwachsene. Das kostet die Eltern meistens viel Kraft und Nerven. Hier gibt es leider kein Wundermittel und keine schnelle Lösung. Die einzige Devise ist: Durchhalten!

Während ich den Beitrag schreibe habe ich gerade eine Liedzeile von EAV im Kopf herumschwirren: „(…) Ich wach’ auf und zwar im Bett. Gestern war’s vermutlich spät (…) Doch ich bin müde, Ich will schlafen. Pünktlich sind im Grund nur die Braven (…)“

Das Lied hat zwar einen anderen Hintergrund aber die Liedzeilen passen auch gut zu diesem Thema 😉 So – genug abgeschweift!

Babys haben einen schnelleren Schlafrhythmus (sind schneller müde) und einen kürzeren Schlafzyklus (mehrere Schläfchen am Tag und in der Nacht). Das ist normal und zeichnet einen gesunden Babyschlaf aus.

Für das Baby ist es vollkommen normal und wichtig mehrmals in der Nacht aufzuwachen. Nur für die Eltern ist es sehr kräftezehrend. Im Gegensatz zu Erwachsenen können Babys anfangs noch nicht zwischen Tag und Nacht unterscheiden. Beim Baby erfolgen mehrere Tag-Nacht-Rhythmen innerhalb von 24 Stunden. Außerdem ist der Babykörper noch nicht in der Lage das Schlafhormon zu bilden welches wir Erwachsene produzieren, wenn es dunkel wird.

Alle Babys wachen also in der Nacht alle paar Stunden auf. Nur manche schaffen es dann allein wieder einzuschlafen. Viele Babys brauchen dann die Mama oder den Papa, weil sie Hunger haben, eine frische Windel brauchen oder sich versichern wollen das alle noch da sind.

Zum Thema Einschlafen und Schlaftraining sind sich Experten inzwischen einig: Das Baby beim Einschlafen durch Nähe zu unterstützen ist richtig und wichtig. Von speziellen Schlaftrainings die darauf abzielen, dass das Baby durchschläft ist abzuraten. Sie können der Entwicklung der Babys schaden.

Eine kleine Vorwarnung: rund um den Entwicklungssprung in der 17.Woche ist auch der bisherige Schlafrhythmus oder die Schlafgewohnheiten des Babys verändert und noch kräftezehrender als sonst. Das kommt daher, da dieser Entwicklungssprung im Vergleich zu anderen der „heftigste“ ist.

Meine Tipps:

  • euren Schlafrhythmus an den von eurem Nachwuchs anpassen*
  • kurz allein frische Luft schnappen*
  • allein ein kurzes Schläfchen machen*
  • mit dem Partner in der Nacht abwechseln*
  • Familie oder Freunde um Hilfe bitten*
  • das Baby am Abend baden
  • das Baby eng in eine Decke einwickeln (pucken) zum schlafen
  • dem Baby beim Schlafen Nähe geben
  • tagsüber ein Tragetuch verwenden
  • gesunde Ernährung

* wenn die Möglichkeit gegeben ist

Und denkt daran: jedes Kind schläft früher oder später auch durch 🙂

Als kleine Orientierung habe ich für euch noch eine Tabelle erstellt:

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