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Was mache ich als Frühförderin?

Ich bin Erzieherin, Heilpädagogin und arbeite als Mobile Frühförderin. In diesem Artikel möchte ich Dir erzählen was ich dabei so mache und wie ich dazu gekommen bin Spielend Fördern zu gründen.

Eine FrühförderIn hat entweder eine Ausbildung zur Kindergartenpädagogin oder Erzieherin und anschließend einen speziellen Frühförderlehrgang absolviert. Auch kann man ein direktes Studium der Sonderpädagogik bzw. Heilpädagogik an einer Hochschule absolvieren.

Ich habe zuerst als Erzieherin in integrativen Kindertagesstätten gearbeitet und mich dann noch zu einem Vollzeitstudium „Heilpädagogik“ an einer Hochschule entschieden.

Heute arbeite ich mobil. Das heißt, ich suche die Familien direkt im häuslichen Umfeld auf. Die Familien haben meist ein Kind mit Entwicklungsverzögerungen, körperlichen oder geistigen Behinderungen. Ich unterstütze oft auch Kinder, die von Entwicklungsverzögerungen oder von Behinderung bedroht sind. Durch meine heilpädagogischen Maßnahmen fördere ich gezielt spielerisch die Entwicklung der Kinder.

Gewöhnlich findet die Frühförderung von Geburt an, einmal wöchentlich, also sehr regelmäßig, statt. Sie dauert dann im besten Fall einige Monate, normalerweise aber auch einige Jahre an. Bis das Kind in den Kindergarten oder (bei einer Hörschädigung findet Hörfrühförderung statt) die Schule geht.

Ich lerne das Kind und die Familie erst einmal kennen. Die Eltern berichten mir anfänglich über das Kind, dessen bisherige Entwicklung, Diagnosen, Untersuchungen, Krankenhausaufenthalte und eventuell Entwicklungsdiagnostiken in Ambulatorien, Ambulanzen oder Sozialpädagogischen Zentren. Ich mache mir also zuerst ein Bild über den Entwicklungsstand des Kindes und der Gesamtsituation in der Familie. Es ist dabei wichtig das gesamte familiäre Umfeld des Kindes kennen zu lernen, auch die Sorgen und Ängste der Familie.

Bei den späteren Fördereinheiten wähle ich geeignetes Spielzeug für das Kind aus und fördere seine Entwicklung in kleinen Schritten. Je nach diagnostizierten Entwicklungsverzögerungen motiviere ich das Kind im Spiel zu weiteren Entwicklungsschritten. Die Spiele sind anfänglich recht einfach und ändern sich in der weiteren Entwicklung des Kindes. Je nachdem was das Kind schon kann wähle ich die Spiele so, dass es dem Kind fördernde Reize gibt. Die Förderspiele richten sich also vor allem nach dem Entwicklungsalter und an den jeweiligen Fähigkeiten des Kindes.

Bei jedem Besuch habe ich auch immer ein offenes Ohr für die Eltern und Geschwister. Ich gebe Hinweise und Tipps in Bezug auf weitere sinnvolle Therapien und unterstütze bei der Suche nach einem geeigneten Kindergarten.

Die Eltern sind während der Frühförderung beim Kind und sehen somit genau die Reaktionen ihres Kindes. Die Ideen und Spiele, die ich mitbringe, können sie später selbst im Alltag anwenden,ausleihen und ausprobieren. Während der Frühfördereinheit gebe ich auch Tipps für geeignetes Spielzeug oder Alltagsmaterialien.

Die Spielzeuge und Spielideen, die ich für die Babys und Kleinkinder mit in die Familien bringe, helfen jedem Kind in der Entwicklung. Spielzeuge und Spielideen, die ich für pädagogisch wertvoll halte, findest du unter www.spielend-foerdern.com.

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